Konjunktur
US-Immobilienmarkt sendet positive Signale

Am kriselnden US-Immobilienmarkt gibt es Signale für eine Stabilisierung. Die Zahl der bevorstehenden Hausverkäufe kletterte im April binnen Monatsfrist so stark wie seit siebeneinhalb Jahren nicht mehr, wie die Nationale Maklervereinigung (NAR) am Dienstag mitteilte.

HB WASHINGTON. Ihr Index der sogenannten schwebenden Hausverkäufe stieg überraschend deutlich um 6,7 Prozent auf 90,3. Es war der größte Anstieg seit Oktober 2001. Von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet.

Die Daten schoben den deutschen Aktienindex Dax vorübergehend auf ein neues Jahreshoch von 5177 Punkten. Auch der amerikanische Dow-Jones-Index legte zu.

Die US-Daten gelten als zuverlässiges Barometer für den Verkauf bereits bestehender Häuser in den nächsten vier bis sechs Wochen. Bernd Weidensteiner von der Commerzbank sprach von einem positiven Signal, dass es am US-Immobilienmarkt zumindest nicht weiter bergab gehe. Es stelle sich aber die Frage, ob die steigende Zahl der Hausverkäufe vor allem auf mehr Zwangsversteigerungen zurückgehe oder auf normale Verkäufe. „Es ist ein Zeichen dafür, dass der Immobilienmarkt noch im Zustand der Bereinigung ist. Das muss nicht schlecht sein“, sagte der Analyst.

Der Zusammenbruch am US-Immobilienmarkt hatte die Finanzmarktkrise mitausgelöst.

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