Konjunktur
Verarbeitenden Gewerbe setzt weniger um

Der Umsatzrückgang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland hat sich im Juli im Jahresvergleich weiter abgeschwächt. Zum Vorjahr sind die Umsätze preis- und arbeitstäglich bereinigt um 16,5 Prozent gesunken.
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HB WIESBADEN. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Für den Vormonat meldeten die Statistiker einen Rückgang um 17,7 Prozent. Der Inlandsumsatz nahm im Juli um 14,5 Prozent ab, während der Auslandsumsatz um 19,0 Prozent einbrach. Dabei lagen der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 20,5 Prozent und der Absatz in das übrige Ausland um 17,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Im Vergleich zum Vormonat sank der Umsatz im Juli saison- und arbeitstäglich bereinigt hingegen um 0,9 Prozent, nachdem die Umsätze im Vormonat noch um revidierte 1,1 Prozent geklettert waren. Hier gingen die Inlandsumsätze um 3,0 Prozent zurück, während die Auslandsumsätze um 1,8 Prozent kletterten.

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige sank im Juli 2009 im Maschinenbau der preisbereinigte Umsatz mit 30,8 Prozent am stärksten gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei verringerte sich der Inlandsumsatz um 36,3 Prozent und das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 26,6 Prozent. Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen verzeichneten jeweils eine Minus von 25 Prozent. Einen deutlichen Rückgang zum Juli 2008 verzeichneten auch die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit minus 21,0 Prozent. Der Inlandsumsatz lag hier um 15,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau, der Auslandsumsatz bei minus 24,2 Prozent.

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