Konjunktur
Verbraucherpreise in der Eurozone sinken

Die Verbraucherpreise in der Eurozone gehen weiter zurück. Das bedeutet für die Konsumenten, dass sie auch in den kommenden Wochen zu stabilen Preisen einkaufen können.
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HB LUXEMBURG. Die Verbraucherpreise in der Eurozone gehen weiter zurück. Im Oktober sanken sie im Jahresvergleich um 0,1 Prozent nach einem Rückgang um 0,3 Prozent im Vormonat, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Die Angaben können im November noch korrigiert werden. Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank ist im gemeinsamen Währungsgebiet mit 16 Ländern Preisstabilität bei Raten von bis zu zwei Prozent gewährleistet.

"Der Anstieg der Inflationsrate von minus 0,3 Prozent im September auf minus 0,1 Prozent im Oktober stellt einen weiteren Schritt in der erwarteten Normalisierung dar", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der Commerzbank. Ein weiterer Anstieg der Rate auf rund ein Prozent in den kommenden drei bis vier Monaten sei basisbedingt angelegt. Das fundamentale Preisklima bleibe aber weiterhin freundlich. Die Inflationsraten dürften auf absehbare Zeit auf historisch niedrigen Niveaus bleiben, dabei allerdings ab November wieder im positiven Bereich liegen.

Der Inflationsdruck in der Eurozone bleibt nach Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) niedrig. Die erste Schätzung für Oktober sei im Großen und Ganzen keine Überraschung, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie des Bankhauses. Der Inflationsdruck dürfte auch in den nächsten Monaten niedrig bleiben. Die Inflationsrate dürfte jedoch aufgrund des Basiseffektes im kommenden Monat wieder positives Terrain erreichen. Im Jahresdurchschnitt rechnet das Bankhaus für die Eurozone aber weiterhin mit einer Inflationsrate von 0,3 Prozent.

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