Konjunktur
Weniger neue Arbeitslose in den USA

Die USA stecken immer noch tief in der Rezession. Aber es mehren sich die Anzeichen, dass sich die Talfahrt weiter verlangsamt. So ist in der vergangenen Woche die Zahl der Erstanträge überraschend gesunken.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Erstanträge sei auf 631 000 zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit 645 000 Erstanträgen gerechnet. Der Wert der Vorwoche wurde auf 645 000 (bisher 640 000) nach oben revidiert.

Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl der Erstanträge auf 637 250. Der Wert der Vorwoche lag bei revidiert 648 000 (646 750).

Die persönlichen Ausgaben der privaten Haushalte sind stärker als erwartet gefallen. Die persönlichen Ausgaben seien um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Ausgaben noch um 0,4 Prozent gestiegen.

Die persönlichen Einnahmen gingen um 0,3 Prozent zurück. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet. Im Februar waren sie noch um 0,2 Prozent gesunken.

Der Verbraucherpreisindex PCE ohne Lebensmittel und Energie (Kernindex) erhöhte sich im März zum Vormonat wie erwartet um 0,2 Prozent. Im Vormonat war er ebenfalls um 0,2 Prozent geklettert.

Historisch niedrig die Arbeitskosten: Sie stiegen im ersten Quartal so gering wie zuletzt im zweiten Quartal 1982. Der Arbeitskostenindex sei um 0,3 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Im vierten Quartal 2008 hatte der Anstieg bei 0,6 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Arbeitskosten im ersten Quartal um 2,1 Prozent. Im vierten Quartal hatte der Jahresanstieg bei 2,6 Prozent gelegen.

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