Konjunkturbarometer unerwartet stark gefallen
Schwache US-Frühindikatoren

Der Index der Frühindikatoren für die wirtschaftliche Aktivität in den USA ist im Oktober stärker als erwartet gesunken. Die hohen Ölpreise hätten die Erwartungen der Verbraucher gedämpft, hieß es zur Begründung.

HB WASHINGTON. Das Konjunkturbarometer, das Hinweise für die Entwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft in den kommenden Monaten gibt, sei um 0,3 % auf 115,1 Zähler gefallen nach einem Minus von revidiert ebenfalls 0,3 % im Vormonat, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,1 % prognostiziert. Das Conference Board sieht aber keinen Anlass zur Sorge. „Die jüngsten Rückgänge sind nicht so stark oder anhaltend, dass dies ein Ende des Aufschwungs bedeutet“, teilte das Institut mit.

Berechnet wird der Index aus verschiedenen Indikatoren, darunter Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Baugenehmigungen, Aktienkurse, Verbrauchervertrauen und Industrieaufträge. Der Index der gleichlaufenden Indikatoren, der die derzeitige Wirtschaftsentwicklung widerspiegeln soll, legte im Oktober um 0,3 % auf 118,3 Punkte zu.

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