Konjunkturbarometer
US-Rezession: Kein rasches Ende in Sicht

In den USA ist kein schnelles Ende der Rezession in Sicht. Das US-Konjunkturbarometer fiel im März stärker als erwartet. Dennoch gab es auch positive Signale.

HB WASHINGTON. Der Index, der aus zehn wichtigen Wirtschaftsindikatoren besteht, ging um 0,3 Prozent zurück, teilte das Conference Board, ein Institut der Privatwirtschaft in New York, am Montag mit. „Die Rezession könnte den Sommer über andauern, aber ihre Stärke wird abnehmen“ kommentierte der Instituts-Experte Ken Goldstein. Zwar zeigten sich im April „sporadische Zeichen einer Verbesserung“, doch genüge dies nicht zur Erholung, meinte Goldstein.

Ökonomen hatten für März einen Rückgang von lediglich 0,2 Prozent erwartet. Noch im Februar war der revidierte Index lediglich um 0,2 gefallen, zunächst hatte das Institut von 0,4 Prozent gesprochen. „Es gibt bei den allgemeinen Wirtschaftsbedingungen einfach noch keine Erholung, trotz allen Gasgebens durch monetäre Maßnahmen und Konjunkturprogramme“, meinte ein Finanzexperte in New York.

Dass die zu den größten US-Finanzhäusern zählende Bank of America zum Jahresauftakt einen überraschend hohen Milliardengewinn verbuchte, wurde indes als positives Zeichen gewertet. Der vom Staat gestützte Finanzkonzern setzt damit als fünfte Großbank in Folge die Reihe guter Nachrichten aus Amerikas Finanzbranche fort.

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