Konjunkturbericht
Fed sieht Inflationsgefahr noch nicht gebannt

Die US-Wirtschaft hat der Notenbank (Fed) zufolge ihren moderaten Wachstumskurs in den letzten Februarwochen fortgesetzt. Allerdings: Einige Regionen ziehen nicht mit. Auch die Inflationsgefahr sehen die Währungshüter noch nicht gebannt.

HB WASHINGTON. Wie die Fed in ihrem Konjunkturbericht „Beige Book“ erklärte, schwächte sich das Wachstum in einigen Bezirken ab. Der Preisdruck habe sich dagegen trotz eines angespannten Arbeitsmarktes kaum verändert. US-Notenbank-Mitglied Michael Moskow schloss daher eine weitere Zinserhöhung im Kampf gegen die Inflation nicht aus.

Es sei noch viel zu früh, um bei der Teuerungsrate Entwarnung zu geben, sagte Moskow am Mittwoch einem vorab zugänglich gemachten Redemanuskript zufolge, sagte er. Das Risiko einer zu hohen Inflation sei noch immer viel größer als das eines zu langsames Wirtschaftswachstum. Die Wirtschaft werde weiterhin auf hohem Niveau wachsen. „Das könnte schließlich zu einem erhöhten Inflationsdruck führen.“

In der vergangenen Woche hatte der ehemalige Chef der Federal Reserve Bank, Alan Greenspan, mit seiner Warnung für Aufsehen gesorgt, den USA könnte zum Jahresende eine Rezession drohen. Die US-Wirtschaft sei aber generell in einem guten Zustand. Die Märkte schienen zudem nach den drastischen Kursrückgängen der vergangenen Woche nun wieder gut zu arbeiten. Moskow zeigte sich indes besorgt über den Langzeit-Effekt eines hohen Haushaltsdefizits.

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