Konjunkturdaten
US-Verbraucherpreise ziehen leicht an

Die Inflationslage in den USA hat sich im April wie erwartet entwickelt. Wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent an.

HB WASHINGTON. Die US-Verbraucherpreise sind im April wegen höherer Energie- und Lebensmittelkosten gestiegen, blieben aber unter den Analystenschätzungen. Insgesamt zogen die Preise zum Vormonat um 0,4 Prozent an nach einem Anstieg um 0,6 Prozent im März, wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. An den Finanzmärkten belebten die milden Konjunkturdaten die Spekulationen auf eine Zinssenkung in den USA.

Energie verteuerte sich um 2,4 Prozent nach einem Anstieg von 5,9 Prozent im März. Lebensmittel kosteten 0,4 Prozent mehr nach einem Plus von 0,3 Prozent.In der so genannten Kernrate - ohne Energiekosten und andere schwankungsanfällige Bereiche - legten die Preise lediglich um 0,2 Prozent zum Vormonat zu. Volkswirte hatten genau diesen Wert erwartet.

Weiter angezohen hat auch der gleichzeitig veröffentlichte New Yorker Konjunkturindex. Das Wachstum der Industrie im Großraum New York hat sich Anfang Mai etwas stärker beschleunigt als erwartet. Der von der Federal Reserve Bank (Fed) von New York ermittelte Index für das Verarbeitende Gewerbe kletterte auf plus 8,03 Zähler von 3,80 im Vormonat. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 8,00 Zähler gerechnet.

Die Daten der New Yorker Fed gelten als ein vergleichsweise zuverlässiger und frühzeitiger Indikator für die landesweite Entwicklung der Industrie zu Beginn eines Monats.

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