Konjunkturdaten
US-Verbrauchervertrauen auf Sechs-Jahres-Hoch

Aus den USA kommen am Dienstag durchwachsene Konjunkturdaten: Während das Verbrauchervertrauen auf den höchsten Stand seit August 2001 gestiegen ist, fällt der Index der Einkaufsmanager im Raum Chicago schwächer aus als erwartet. Zudem gingen die Bauausgaben überraschend leicht zurück.

HB WASHINGTON/CHICAGO. Das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, der Index des Verbrauchervertrauens sei auf 112,6 Punkte gestiegen von revidierten 105,3 im Juni. Ursprünglich war für Juni ein Indexstand von 103,9 ausgewiesen worden. Von der Nachrichtenagentur Dow Jones befragte Bankvolkswirte hatten für Juli einen Stand von 105,0 Punkten prognostiziert.

Der Index für die Erwartungen wurde für Juli mit 94,8 (Vormonat revidiert: 88,8; vorläufig: 87,9) angegeben. Der Index für die Einschätzung der gegenwärtigen Situation erhöhte sich auf 139,2 (Vormonat revidiert: 129,9).

Der Verband der Einkaufsmanager in Chicago meldete einen überraschend starken Rückgang des Index der Geschäftstätigkeit im Juli auf saisonbereinigt 53,4 Punkte. Von Dow Jones befragte Ökonomen hatten im Vorfeld einen Stand von 58,0 prognostiziert. Im Juni hatte der Wert 60,2 betragen. Werte über 50 Punkte deuten auf eine Expansion, Zahlen darunter auf eine Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe der Region.

Wie der Verband weiter mitteilte, belief sich der Index für die Produktion auf 59,0 (Vormonat: 66,5), der Index für den Auftragseingang wurde mit 53,4 (65,7) angegeben. Für den Beschäftigungsindex wurde ein Wert von 61,6 (52,7) gemeldet.

Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago wird von Beobachtern mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, da er Rückschlüsse auf den landesweiten Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) zulässt. Allerdings ist die Region Chicago vor allem von der US-Automobilindustrie geprägt, weshalb sich eine Korrelation nicht immer durchgehend beobachten lässt.

Die Bauausgaben in den USA fielen im Juni gegenüber dem Vormonat überraschend um 0,3 Prozent auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 1,175 Billionen Dollar. Ökonomen hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%