Konjunkturflaute
China will sein Wachstum mit Fiskalpolitik ankurbeln

China plant ein stärkeres Vorgehen gegen die Konjunkturflaute. Im Frühjahr hatte sich das Wachstum des Landes verlangsamt. Nun will die Regierung bei der Geld- und Fiskalpolitik stärkere Hilfen leisten.
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PekingChina will im zweiten Halbjahr die Konjunktur stärker ankurbeln. Geld- und Fiskalpolitik sollen die Wirtschaft noch mehr stützen, wie Staatspräsident Hu Jintao nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag ankündigte. Die Regierung werde das Umfeld für Investitionen im Inland bessern und ihre Exportmärkte diversifizieren. Regierungschef Wen Jiabao sieht den Angaben zufolge Zeichen für eine Stabilisierung der Konjunktur. Allerdings dürfe man die Herausforderungen und Risiken nicht unterschätzen. Wen betonte, die politische Feinsteuerung solle verstärkt werden.

Die Äußerungen lassen darauf schließen, dass die Regierung wie in der Vergangenheit weitere Schritte im Kampf gegen die Konjunkturflaute unternehmen wird. Zuletzt hatte die Zentralbank mehrfach die Leitzinsen gesenkt, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Zudem wurde Banken die Kreditvergabe erleichtert. Im Frühjahr verlangsamte sich das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt das sechste Quartal in Folge auf des schwächste Tempo seit nunmehr drei Jahren. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nur noch um 7,6 Prozent zum Vorjahr, nach 8,1 Prozent im ersten Vierteljahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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