Konsumklima
GfK-Index macht Hoffnung auf positives Weihnachtsgeschäft

Einen Monat nach der Bundestagswahl hat sich die Stimmung der Verbraucher in Deutschland wieder verbessert. Die Menschen äußerten sich „spürbar zuversichtlicher“, heißt es in der Konsumklima-Studie, die das Marktforschungsunternehmen GfK am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichte

dpa-afx NÜRNBERG. Dies nähre die Hoffnung, dass das Weihnachtsgeschäft die im Jahr 2005 weitgehend ausgebliebene Konsumlust etwas beleben könnte und eine allmähliche Konsumbelebung einsetzt. Der Index für das Konsumklima im November sei auf 3,4 (Oktober 3,1) Punkte gestiegen. Der Abwärtstrend sei damit vorerst gestoppt. Die Konsumstimmung habe sich auf breiter Front verbessert.

"Es gibt klare Anzeichen für eine Stabilisierung der Binnenkonjunktur", sagte GfK-Ökonom Rolf Bürkl. Für das kommende Jahr sei trotz noch bestehender Unwägbarkeiten im Hinblick auf die Entwicklung der Energiepreise und das Ausmaß der Sparbeschlüsse der künftigen Regierung "vorsichtiger Optimismus" angezeigt. Nach einem geringen Anstieg von 0,2 Prozent im laufenden Jahr sei für 2006 ein Konsumwachstum von rund 0,5 Prozent zu erwarten. "Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aber der entscheidende Faktor für ein Anspringen der Binnenkonjunktur", sagte Bürkl.

Sowohl im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als auch auf ihre eigene finanzielle Situation seien die Konsumenten "spürbar zuversichtlicher" als im Vormonat, hieß es. Diese positive Tendenz gelte, wenn auch in etwas geringerem Maße, auch für die Neigung, in der nächsten Zeit größere Anschaffungen zu tätigen.

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