Kostensenkungen
Weltbank will umbauen und Strukturen ändern

Innerhalb von drei Jahren will Weltbank-Chef Kim die Kosten der internationalen Organisation um 400 Millionen Dollar senken. Dazu will er Strukturen ändern, Bürokratie verschlanken und über das Personal nachdenken.
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WashingtonWeltbank-Chef Jim Yong Kim strebt bei der internationalen Organisation weitreichende Reformen an: Durch Bürokratieabbau und neue Strukturen sollen die jährlichen Kosten binnen drei Jahren um 400 Millionen Dollar (umgerechnet rund 295 Millionen Euro) sinken, wie Kim am Freitag am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington ankündigte. Die Weltbank werde auch ihre Personaldecke "strategisch" auf den Prüfstand stellen. Seit Monaten kursieren Gerüchte, dass Kim harte Einschnitte bei den mehr als 10.000 Mitarbeitern plant.

Die Weltbank gelte bei Entwicklungs- und Schwellenländern als zu komplex und bürokratisch, erklärte Kim. Die Institution müsse sich bei ihrem Aufbau eher an Unternehmen orientieren und "innovative Lösungen finden". Außerdem sei die Weltbank zu stark nach Weltregionen aufgespalten. Stattdessen sollen künftig die Abteilungen mit Blick auf ihre jeweilige Expertise gruppiert werden, sagte Kim. "Wir sind bereit, ein Partner zu sein, mit dem man leichter arbeiten kann."

In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe) mahnte der Weltbank-Chef, dass sich die Organisation in den kommenden Jahren "fundamental" ändern müsse. "Meine Botschaft an die Mitarbeiter ist klar: Wenn Sie wertvolle Arbeit verrichten für unsere Ziele, dann haben Sie eine gute Zukunft bei der Bank. Wenn Sie aber nur irgendeine Zusatzarbeit machen, dann sollten Sie sich verändern."

Die Weltbank wurde wie ihre Schwesterorganisation IWF 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods gegründet und sollte ursprünglich den Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg voranbringen. Heute ist die Kernaufgabe der Weltbank-Gruppe, die Armut auf dem Planeten zu bekämpfen und die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu verbessern.

Kim hatte den Chefposten bei der Weltbank als Nachfolger von Robert Zoellick im Juli 2012 angetreten. Der US-Bürger mit südkoreanischen Wurzeln ist ausgebildeter Arzt und leitete zuvor die US-Eliteuni Dartmouth College. Erfahrungen in der Entwicklungspolitik sammelte er als früherer Leiter der Abteilung für die Bekämpfung von Aids bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO). An der Spitze der Weltbank hat der 53-Jährige das Ziel ausgegeben, die extreme Armut in der Welt bis 2030 zu beseitigen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kostensenkungen : Weltbank will umbauen und Strukturen ändern"

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  • Zu Weltbank, Fed, IWF
    und Hollywoods Machenschaften auf deren "Irren Gottes Weg", die versklavte Menschheit die "Globalisierten 1/2 Welt" für sie,
    die Auserwählten.

    --www.politaia.org/wirtschaft/banken/karen-hudes-korruption-im-weltfinanzsystem/

    Die Gegenwart ist die einzige Möglichkeit diesem Wahnsinn entgegen zu treten - die Zombies, Welt des GENDER ideale Zinssklaven - !

    Die "Denkenden aus dem Zwangskonstrukt" und *Freie Welt*!
    (Denkende Europas/Welt, Russland, China, Iran, u.a.)
    lasst uns verbrüdern um diesen Wahnsinn (Hollywood) entgegen treten zu können.

  • O-Ton Handelsblatt
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    Länder wollen neuen NPD-Verbotsantrag einreichen
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    In einem Rechtsstaat hätte ein solcher Antrag keinerlei Aussicht auf Erfolg.

    In einem Unrechtsstaat, in dem das Bundesvefassungsbruchgericht nach Bedarf neue Rechtsdoktrinen erfindet um eine Vereinbarkeit von Sondergesetzen mit dem Grundgesetz herbeizuphantasieren ist aber alles möglich.

    +++

    O-Ton Oliver Stock
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    Ich möchte es Ihnen möglichst leicht machen, Ihre Meinung hier niederzuschreiben, denn wir bei Handelsblatt Online sehen uns als Plattform für Diskussionen.
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    Sicher ist aus diesem Grund die Kommentarfunktion im entsprechenden Artikel abgeschaltet.

    Selten so gelacht.

    +++

    Für die Errichtung einer freiheitlich-demokratischen Ordnung in Deutschland!

    Vorwärts mit der NPD!

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