Krise
Umfrage: Noch mehr Jobs in Gefahr

Die Wirtschaftskrise hat bereits die Arbeitslosigkeit nach oben getrieben. Es könnte noch viel schlimmer kommen. Laut einer Umfrage wollen die deutschen Konzerne deutlich mehr Stellen streichen als bislang gedacht.

HB MÜNCHEN. Seit Ende vergangenen Jahres habe sich die Lage in den Unternehmen deutlich verschärft, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" und berief sich dabei auf eine eigene Umfrage unter den 30 Konzernen im Deutschen Aktienindex (Dax). Die meisten Unternehmen wollen dem Bericht zufolge zwar mit Kurzarbeit Entlassungen vermeiden. Doch anders als noch Ende des vorigen Jahres dächten inzwischen viele Konzerne über den Abbau von Arbeitsplätzen nach. "Es ist unseriös, in der derzeitigen Krise, die an Heftigkeit ein Novum darstellt, einen Personalabbau grundsätzlich auszuschließen", zitierte das Blatt den Vorstandschef von Thyssen-Krupp, Ekkehard Schulz.

Nur wenige wie Fresenius sind von der Krise nicht betroffen und wachsen weiter, wie die Zeitung schreibt. VW und der Rohstoffkonzern K+S sähen in ihren Geschäften erste kleine Zeichen der Besserung. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz kommt am 20. April mit den Personalvorständen der Dax-30-Unternehmen zu einem weiteren Job-Gipfel in Berlin zusammen. Der SPD-Minister hatte sich erstmals am 9. Januar mit den Personalvorständen der Dax-Unternehmen getroffen.

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