Langsameres Wachstum
US-Einkaufsmanagerindex überraschend stark gesunken

Der Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager ist im April stärker gefallen als erwartet. Der Rückgang für die Lagerbestände zeigt Analysten zufolge, dass sich die Unternehmen auf ein geringeres Wachstum bei den Ordereingängen einstellen.

HB NEW YORK. Der Index lag bei 53,3 Zählern nach 55,2 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mitteilte. Damit signalisiere der Index das geringste Wachstum im Verarbeitenden Sektor seit Juli 2003. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang auf 55,0 Punkte gerechnet.

Der Beschäftigungsindex fiel auf 52,3 (März 53,3) Punkte und signalisiert damit einen verlangsamten Stellenzuwachs. Der Teilindex für die bezahlten Preise ging auf 71,0 (73,0) Punkte zurück. Bei den Neuaufträgen war ein Rückgang auf 53,7 von 57,1 Zählern zu verzeichnen.

Insgesamt ging die Wachstumsquote dem Institut zufolge auf das niedrigste Niveau seit Juli 2003 zurück. Dies könne den in den vergangenen Monaten angestiegenen Inflationsdruck wieder etwas dämpfen.

Der Index für den Auftragseingang verringerte sich laut ISM auf 53,7 (Vormonat: 57,1). Der Subindex für die Produktion wurde mit 56,7 (56,5) angegeben. Die Beschäftigungskomponente fiel dem ISM zufolge auf 52,3 (53,3), für die Auslieferungen wurden 51,5 (52,5) gemeldet, der Index für die Lagerbestände wies einen Stand von 47,9 (54,1) auf.

Ein Stand des ISM-Index von über 50 signalisiert eine Expansion des Verarbeitenden Gewerbes in den USA, ein Niveau unterhalb dieser Marke weist auf ein Schrumpfen hin. Von ingesamt 20 einbezogenen Industrien verzeichneten 14 Branchen ein Wachstum (darunter Holz, Möbel, Leder, Industrieausrüstungen, Chemie, Takak und Transport), während fünf Branchen einen Rückgang der Aktivität registrierten (Kleidung, Papier, Elektronische Bauteile, Druck sowie Textilien). Die Ölbranche wies als einziger Bereich eine Stagnation auf.

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