Laut Obama
US-Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal

Die US-Wirtschaft ist nach den Worten von Präsident Barack Obama im zweiten Quartal weiter geschrumpft. Vom US-Arbeitsmarkt kam hingegen ein positives Signal.

HB WASHINGTON. Dies gehe aus den Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt hervor, die am Freitag veröffentlicht werden sollen, sagte Obama am Donnerstag vor Journalisten im Weißen Haus. Der Abbau von Arbeitsplätzen sei weiterhin ein "riesiges" Problem. Die Kredit- und Finanzbranche habe sich aber beruhigt. Dies zeige, dass sich die Wirtschaft vom Abgrund entfernt habe.

Präsidialamtssprecher Robert Gibbs sagte zuvor, es gebe erste Lichtblicke - so auf dem Immobilienmarkt. Die US-Wirtschaft sei aber noch sehr angeschlagen. "Wir haben vielleicht die Blutung gestoppt, aber in vieler Hinsicht haben wir noch einen sehr kranken Patienten in der amerikanischen Wirtschaft."

Am Donnerstag wurde bekannt, dass in den USA im Vier-Wochen-Durchschnitt die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der fünften Woche in Folge sank. Zudem ging auch die Zahl der fortlaufenden Erstanträge - also von Menschen, die nach dem ersten noch weitere Anträge auf Arbeitslosenhilfe stellen - um 54 000 auf 6,2 Millionen zurück. Analysten gehen davon aus, dass die Wirtschaft in der weltgrößten Volkswirtschaft nur dann wieder anziehen kann, wenn sich die Lage am Arbeitsmarkt und damit das Verbrauchervertrauen wieder deutlich verbessern.

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