Lebenshaltungskosten
Keine Entwarnung bei Inflation

Die Kosten für die Lebenshaltung sind auch im Oktober kräftig gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im Schnitt 2,4 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte.

HB BERLIN. Von September auf Oktober erhöhten sich die Kosten für die Lebenshaltung um 0,2 Prozent. Analysten hatten mit einer Jahresteuerung von 2,4 Prozent gerechnet und im Monatsvergleich einen leichten Anstieg um 0,1 Prozent erwartet.

Grund für die weiter hohen Lebenshaltungskosten waren teurere Nahrungsmittel sowie Preissteigerungen bei alkoholfreien Getränken. Die Verbraucher mussten zudem für Strom und beim Tanken deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auch die Teuerung bei Molkereiprodukten und Butter machte sich bemerkbar. Zudem erhöhten sich die Kosten für Bildung wegen der neu eingeführten Studiengebühren in großen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Im Vergleich zum Oktober 2006 mussten die Verbraucher auch für frisches Gemüse deutlich mehr ausgeben, wie aus den vorliegenden Daten aus sechs Bundesländern hervorgeht. In NRW ergab sich ein Anstieg um 5,1 Prozent. Butter verteuerte sich dort um 45,4 Prozent, in Baden-Württemberg um 44 Prozent.

Die Spritpreise zogen in Brandenburg um fast elf Prozent an, in NRW um acht. Experten sehen wegen der auf Rekordstände gekletterten Ölpreise die Gefahr, dass das Ende der Fahnenstange bei den Benzinpreisen noch nicht erreicht ist.

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