Leistungsbilanz Euro-Zone rutscht weiter ins Minus

Die Länder der Eurozone haben im Juli mehr Waren importiert als exportiert. Das ist der Hauptgrund für eine negative Leistungsbilanz in dem Monat. Die Währungsreserven nahmen zugleich zu.
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Die Euro-Länder haben im Juli mehr importiert als exportiert. Quelle: dapd

Die Euro-Länder haben im Juli mehr importiert als exportiert.

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FrankfurtDie Leistungsbilanz der Eurozone ist im Juli weiter ins Minus gerutscht. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte, betrug das Leistungsbilanzdefizit saisonbereinigt 12,9 Milliarden Euro. Im Juni war ein Minus von 7,1 Milliarden Euro angefallen. Dabei verzeichnete die Handelsbilanz als wichtigste Teilbilanz ein Minus von 3,5 Milliarden Euro, nach zuvor einem Plus von 0,5 Milliarden Euro.

Für den Zwölfmonatszeitraum bis Juli 2011 ergab sich ein kumuliertes Leistungsbilanzdefizit für die Eurozone von 69,3 Milliarden Euro, was rund 0,7 Prozent des gemeinsamen Bruttoinlandsprodukts der Eurozone entspricht. Im Vergleichszeitraum bis Juli 2010 hatte sich ein Defizit von 22,2 Milliarden Euro ergeben.

Die Währungsreserven nahmen nach Angaben der EZB im Juli um 41 Milliarden auf 622 Milliarden Euro zu.

  • dapd
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