März-Daten
Erzeugerpreise in den USA steigen unerwartet kräftig

Die Erzeugerpreise in den USA sind im März fast doppelt so schnell gestiegen wie erwartet. Das könnte auch die Notenbank zum Eingreifen zwingen.

HB WASHINGTON. Sie erhöhten sich um 1,1 Prozent im Vergleich zum Februar, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Grund für die starke Teuerung sind steigende Energie- und Lebensmittelpreise. Ohne diese beiden Bereiche wäre die Teuerung mit 0,2 Prozent wesentlich milder ausgefallen.

Der Eurokurs fiel nach den Daten zeitweise unter die Marke von 1,58 Dollar. Der starke Preisauftrieb könnte die amerikanische Notenbank zwingen, nach der Serie von Zinssenkungen auch wieder Zinserhöhungen ins Auge zu fassen.

„Es dürfte der US-Notenbank zunehmend schwerer fallen, diese Aufwärtsrisiken für die Inflation zu ignorieren“, sagte Postbank-Expertin Fabienne Riefer. Der Euro hatte in den vergangenen Monaten an Attraktivität für Anleger gewonnen, weil die Zinsen im Euro-Raum deutlich höher liegen als in den USA.

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