März-Statistik
Arbeitslosigkeit in Euro-Zone steigt auf Rekordwert

Die Rezession im Euroraum treibt die Arbeitslosenzahl auf ein Rekordhoch. Doch während Deutschland noch ganz gut dasteht, ist die Situation in Griechenland dramatisch. - vor allem bei der Jungendarbeitslosigkeit.
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Berlin/Brüssel,Die Rezession im Euroraum treibt die Arbeitslosenzahl auf ein Rekordhoch. Von Februar auf März verloren 62.000 Menschen ihren Job, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. In den 17 Euro-Ländern sind damit 19,2 Millionen Männer und Frauen arbeitslos - gut 1,7 Millionen mehr als im März 2012. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote kletterte auf den bisherigen Höchstwert von 12,1 Prozent.

Dabei ist die Kluft im Währungsraum sehr groß: Österreich weist mit 4,7 Prozent vor Deutschland (5,4 Prozent) die niedrigste Arbeitslosigkeit nach europäischem Vergleichsstandard aus, Griechenland mit 27,2 Prozent (im Januar) die höchste. Die Jugendarbeitslosigkeit kletterte binnen Jahresfrist insgesamt auf 24,0 von 22,5 Prozent, im Vergleich zum Februar stagnierte sie. Grund dafür ist die schwere Wirtschaftskrise in der Währungsunion. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach Prognose der EU-Kommission in diesem Jahr um 0,3 Prozent sinken und damit zum zweiten Mal in Folge. Besonders düster sieht es in Griechenland, Spanien und Italien aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " März-Statistik: Arbeitslosigkeit in Euro-Zone steigt auf Rekordwert"

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  • das ist schlimm und es wird nur noch schlimmer. Ein klassischer Teufelskreis.

    es gibt nur eine Change für die Südländer.

    Eine neue Währung, alle Guthaben und Schulden in die neue Währung konvertieren.

    einen Neuanfang machen. Eine Schmerzfreie Lösung gibt es nicht.

    solange das nicht passiert, werden die Länder auf 3. Welt Niveau gebraucht...

  • Ok, diese Meldungen um die Arbeitslosigkeit sind wohl nötig, damit die EZB dann die Zinsen anpassen kann.

    Vermutlich ist das EU-Sparen damit dann beendet. Und das alles dürfte sich extrem in den EU-Börsen dann abbilden.

    Wie auch immer, es bleibt spannend.

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