Mai-Daten
Benzinpreise treiben Teuerung in die Höhe

Lange galt die Inflation in der westlichen Welt als ausgerottet - jetzt ist die Angst vor dem Verlust der Kaufkraft durch steigende Preise zurück. Der Rekordölpreis und teure Lebensmittel haben die Inflation in Deutschland im Mai erneut auf 3,0 Prozent springen lassen.

HB WIESBADEN. Die jährliche Teuerungsrate stieg auf 3,0 Prozent nach 2,4 Prozent im April, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden meldete. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent.

Kräftige Preisaufschläge bei Heizöl und Diesel trieben die Inflation an. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht stabile Preise bei Raten von knapp unter zwei Prozent gewahrt.

Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia warnte vor diesem Hintergrund vor Zweitrundeneffekten. Hohe Lohnabschlüsse müssten in dem gegenwärtigen Inflationsumfeld verhindert werden, erklärte er.

Der Währungskommissar meinte, dass sich das Wachstum der Wirtschaft im Euroraum in den kommenden Quartalen weiter verlangsamen könne. Gründe seien die sich abschwächende US-Konjunktur, die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten und die hohen Rohstoffpreise. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Euroraums war im ersten Quartal um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorzeitraum gestiegen, Volkswirte hatten einen Zuwachs von 0,5 Prozent erwartet. Die EU-Kommission rechnet für 2008 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 Prozent.

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