Mai-Daten
Chicagoer Einkaufsmanagerindex steigt unerwartet deutlich

Der Konjunkturindex der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago ist im Mai deutlicher gestiegen als von Experten erwartet. Positiv fielen auch die Wochenzahlen vom US-Arbeitsmarkt sowie die Bauausgaben für die Monate März und April aus.

HB CHICAGO/WASHINGTON. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Index stieg auf 61,7 von 52,9 Punkten im April, wie die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager am Donnerstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 54,0 Punkte vorausgesagt. Der Index blieb dabei deutlich über der Marke von 50 Zählern, ab der das Barometer eine Expansion im Verarbeitenden Gewerbe der für die US-Konjunktur wichtigen Region im Mittleren Westen anzeigt.

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ging in der Woche zum 26. Mai saisonbereinigt um 4 000 auf 310 000 zurück. Volkswirte hatten dagegen einen Anstieg um 4 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 18 000 auf 314 000 (vorläufig: plus 15 000 auf 311 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 304 500 (Vorwoche revidiert: 303 500; vorläufig: 302 750) an.

Die Bauausgaben in den USA entwickelten sich in den Monaten April und März besser als erwartet. Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte, stiegen die Bauausgaben im April gegenüber dem Vormonat unerwartet um 0,1 Prozent auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 1 190 Milliarden Dollar. Ökonomen hatten im Vorfeld keine Veränderung erwartet. Zudem wurde der Anstieg der Bauausgaben im Vormonat auf plus 0,6 Prozent von vorläufig plus 0,2 Prozent nach oben revidiert. Die saisonbereinigte Jahresrate lag damit im März bei 1 188,9 Milliarden Dollar. Damit sind die Bauausgaben in den USA den dritten Monat in Folge gestiegen.

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