Mai-Zahlen
US-Verbrauchervertrauen klettert deutlich

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaft ihres Landes ist im Mai überraschend stark gestiegen. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.



HB NEW YORK. Der Index des Verbrauchervertrauens kletterte auf 108,0 von nach oben revidierten 106,3 Zählern im April, wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 105,0 Punkten gerechnet. Ursprünglich war für den April ein Wert von 104 Punkten ermittelt worden, nachdem der Index im Vergleich zum Vormonat um 4,2 Punkte gefallen war.



„Die Kehrtwende beim Vertrauen fußt vor allem auf einer besseren Bewertung des gegenwärtigen Geschäftsklimas“, teilte die Leiterin des Zentrums für Verbraucherforschung des Conference Boards, Lynn Franco, mit. Die Bewertung des Arbeitsmarktes aktuell und in sechs Monaten habe sich kaum verändert. Kurzfristig seien die Aussichten angesichts steigender Benzinpreise zurückhaltend, da die Konsumenten dadurch die Inflationsgefahren wachsen sähen. Alles in allem deuteten die Werte jedoch weiterhin auf ein langsames Wachstum hin.

Das Conference Board befragt jeden Monat rund 5 000 US-Haushalte zu ihrer Meinung über die derzeitige Konjunkturlage sowie ihren Erwartungen zur Wirtschaftsentwicklung der nächsten sechs Monate.

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