Markit-Umfrage
Industrie in der Euro-Zone im Aufschwung

Der Aufwärtstrend in der EU breitet sich aus. Es kommen mehr Aufträge herein, die Unternehmen steigern ihre Produktion und stellen mehr Mitarbeiter ein. Doch nicht in allen Euro-Ländern ist die Aussicht so rosig.
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BerlinDer Aufschwung der Industrie in der Euro-Zone gewinnt an Breite. Die Betriebe fuhren im April dank steigender Aufträge ihre Produktion hoch und stellten unterm Strich Mitarbeiter ein, wie am Freitag aus der monatlichen Markit-Umfrage unter rund 3000 Unternehmen hervorgeht.

Der Einkaufsmanagerindex stieg im Vergleich zum März um 0,4 auf 53,4 Punkte und bleibt damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Erstmals seit November 2007 lag das Barometer in allen acht erfassten Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Österreich, Irland, Griechenland) über dieser Marke. „Der Aufwärtstrend breitet sich aus“, sagte Markit-Chefvolkswirt Christ Williamson.

„Es bleibt abzuwarten, ob die Nachfragebelegung sich auch in einer höheren Preismacht niederschlägt.“ Denn diese sei wegen Überkapazitäten und hoher Arbeitslosigkeit in vielen Ländern noch schwach, sagte Williamson. Indessen nahm der Druck auf der Kostenseite für die Firmen ab.

Denn die Einkaufspreise sanken so stark wie seit Juli 2013 nicht mehr. Als Grund dafür nannten die Firmen verschärften Wettbewerb unter den Zulieferern sowie gesunkene Preise für Metalle und Lebensmittel.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Markit-Umfrage: Industrie in der Euro-Zone im Aufschwung"

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  • Vor den EU-Wahlen lügt sich gut. Wo ist das Plus in allen Südländern, wenn es vorher teilweise um 40 % rückwärts ging? Wenn die Arbeitslosigkeit höchste zweistellige Werte annimmt? Außerdem ist es keine Europawahl, die es gar nicht geben kann, sondern es sind EU-Wahlen. Und da müssen die Bürger endlich begreifen, dass sie alternativ wählen müssen, um der EU-Diktatur und einem irrsinnigen TTIP-Abkommen zu entrinnen! Politik muss wieder demokratischer, bürgermitbestimmend vor Ort in den Ländern bürgernah praktiziert werden. So will es z.B. die AfD. Darauf kann man nicht verzichten. Alle Blockparteien haben uns ins Desaster geführt. Eine Politik mit "Merkel" im Sack hat keine Argumente und ist nicht wählbar.

  • Klasse! Der Aufschwung kommt wie gerufen vor der Europawahl. Nur: Wer hat gerufen? Schon klar!

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