McKinsey-Studie

Euro bringt Deutschland Milliarden-Wachstum

Belebung des Handels, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Wegfall von Kosten zur Währungssicherung - der Euro hat für Deutschland vor allem Vorteile. Die Unternehmensberatung McKinsey hat Milliarden-Effekte berechnet.
8 Kommentare

BerlinDer Euro hat nach Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey das Wachstum in Europa und speziell in Deutschland spürbar belebt. Der positive Effekt der Währungsunion habe allein für Deutschland zuletzt 165 Milliarden Euro im Jahr betragen, berichtete das Portal bild.de am Samstag unter Berufung auf die ihm vorliegenden Berechnungen. Insgesamt habe Deutschland rund ein Drittel seines Wirtschaftswachstums seit 1999 der Einführung des Euro zu verdanken.

Grund für diese Entwicklung sind laut der McKinsey-Studie der Wegfall von Kosten für Währungsabsicherung, die Belebung des Handels innerhalb der Euro-Zone, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auch im Welthandel sowie geringere Realzinsen in Europa und damit höhere Investitionen.

Der Euro ist wegen der überbordenden Staatsverschuldung mehrerer Euro-Staaten in eine Krise beraten. Am Wochenende soll auf einem Gipfel in Brüssel nach Wegen zur Bewältigung der Krise gesucht werden. Entscheidungen werden aber frühestens in der kommenden Woche erwartet.

  • afp
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8 Kommentare zu "McKinsey-Studie: Euro bringt Deutschland Milliarden-Wachstum"

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  • Jetzt kommen aber alle aus ihren Löchern. Von Merkel offenbar beautragt, die Bürger ja weiter zu manipuleiren udn alles schön zu reden.
    So almählich wird es merkbar.
    Die solche Studien erstellen haben offenbar viel zu verleiren, wenn der Euro fällt

  • Der Euro war einmal für aller Euroländer von Vorteil - nicht nur für Deutschland. Allerdings haben sich einige Regierungen dieser Länder eingebildet, sie könnten sich eine größere Scheibe abschneiden als sie selbst dazu beigetragen haben.

    Und nun ist Schluß mit lustig.

  • Mit dem Artikel meinte ich natürlich die Mc-K-Studie.

  • Danke digiteach für die Links.
    Ich lese solche Artikel inzwischen "gerne". Nicht weil ich sie etwa glauben würde, sondern weil mit ihrem Erscheinen die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ich meine Euro-Guthaben noch retten kann; ein halbes Jahr müsste reichen, dann kann von mir aus der Banken-Run kommen.

  • @Petra da liegen sie allerdings absolut falsch!

    Bitte hier nachschauen

    Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=VKfcj2sE8rE

    Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=EIqIY-IyVzM

    Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=TWveRivH4D8

    Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=aA4x5QtVmuA

  • Liebe "Petra".
    Sie haben schlicht keine Ahnung. Entschuldigung, aber das muss leider gesagt werden, wenn Sie Ihren Satz, dass es Deutschland vor der Euroeinführung schlechter ging, nicht als Ironie meinten!
    Deutschland ist nämlich inzwischen so fertig, wie Griechenland!- Von uns Steuerzahlern und den nächsten Generationen ganz zu schweigen!-
    +++ Ratingagentur S&P: Frankreichs AAA-Verlust würde Erdrutsch auslösen +++
    +++ Griechenland: Merkel und Sarkozy verkünden ungeordnete Insolvenz Griechenlands +++

    EU-Finanzminister planen Rettungsschirm mit 1,3 Billionen Euro
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/10/28853/#comments

  • Stimmt, Deutschland ging es vor dem Euro deutlich schlechter!

  • Jetzt sind auch beim Handelsblatt alle Kritiker und Skeptiker der EuroBankenRettungsverarsche mundtot gemacht worden. Gute Nacht Demokratisches Deutschland. Willkommen, EU-Autokratie, willkommen EU/Bankenfaschismus.

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