Medienbericht: DIW senkt Prognose für 2013

Medienbericht
DIW senkt Prognose für 2013

Das letzte Quartal des Jahres 2012 war schwach, deshalb ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung gezwungen, seine Prognose für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren. Besser soll es aber 2014 werden.
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BerlinDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wird einem Zeitungsbericht zufolge seine Konjunkturerwartungen für das laufende Jahr nach unten korrigieren. "Wir werden unsere bisherige Prognose ein bisschen zurückschrauben müssen", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Bild"-Zeitung. Bislang geht das DIW für 2013 von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,9 Prozent aus, wie es weiter heißt.

Fratzscher begründete die Änderung der Prognose auch mit dem schwachen vierten Quartal 2012. Für 2014 ist der DIW-Präsident hingegen deutlich optimistischer. In der zweiten Jahreshälfte 2013 gewinne die Konjunktur an Fahrt, so dass sein Institut für 2014 mit rund zwei Prozent Wirtschaftswachstum rechne, sagte er der "Bild"-Zeitung.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Handelsblatt berichtet:
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    Das letzte Quartal des Jahres 2012 war schwach, deshalb ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung gezwungen seine Prognose für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren.
    -------------------------

    Andrerseits berichtete das statistische Bundesamt gestern:

    "Laut den Bundesstatistikern führten deutsche Unternehmen im ersten Monat des laufenden Jahres Waren im Wert von 91,9 Milliarden Euro aus. Kalender- und saisonbereinigt entspricht das einem Anstieg um 1,4 Prozent gegenüber Dezember.

    Im gleichen Zeitraum stieg der Gesamtwert der Einfuhren in die Bundesrepublik Deutschland allerdings um 3,3 Prozent und belief sich laut dem Statistischen Bundesamt im Januar 2013 auf 76,2 Milliarden Euro.

    Auf Jahressicht lagen die deutschen Exporte im Januar 2013 im Vergleich zum Januar 2012 3,1 Prozent höher, die Ausfuhren erhöhten sich mit 2,9 Prozent um fast den gleichen Prozentwert."

    +++

    Dem beim DIW festgestellten "Zwang" zur Korrektur seiner Prognose nach unten scheint ein Zwang mit veralteten Zahlen zu arbeiten zugrunde zu liegen.

    ...

    Der Rausschmiß des Gutwirts Horn (2004) hat die Qualität leider nicht im wünschenswerten Maße verbessert.

    Da scheint es noch mehr faule Äpfel zu geben.

  • "deshalb ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung gezwungen, seine Prognose für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren."

    Mein Gott, diese armen Leute! Wir müssen einen Hilfsfond einrichten, dass sie in psychologischer Betreeung sicher untergebracht werden können!

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