Mehr Bestellungen
Auftragsbücher der Industrie sind gut gefüllt

Die deutschen Industrieunternehmen haben von Februar bis April mehr Aufträge erhalten als bislang angenommen. Insgesamt erhielten die Firmen nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums in den drei Monaten 2,1 Prozent mehr Bestellungen als von November bis Januar. Insbesondere der deutsche Maschinenbau boomt.

HB BERLIN. Die neuen Daten enthalten auch den Auftragseingang aus Nordrhein-Westfalen, der bislang wegen des Streiks im öffentlichen Dienst nicht zur Verfügung stand. Bisher hatte das Statistische Bundesamt den Zuwachs auf 1,5 Prozent geschätzt.

Vor allem aus dem Ausland wurden deutsche Industrieprodukte nachgefragt: Die Exportbestellungen legten um 3,1 Prozent zu, die Inlands-Orders erhöhten sich um 0,9 Prozent. Großaufträge hätten in den drei Monaten keine überdurchschnittliche Rolle gespielt. „Die Entwicklung der Auftragseingänge der Industrie bleibt in der Tendenz aber weiter aufwärts gerichtet“, so das Ministerium.

Die Nachfrage in den einzelnen Monaten verlief uneinheitlich. Von Januar auf Februar legten die Aufträge in Deutschland saisonbereinigt um 3,4 Prozent zu. Im März brach die Nachfrage um 4,1 Prozent ein, dies wurde aber durch ein Auftragsplus von 4,1 Prozent im April wieder ausgeglichen.

Im März brachen vor allem die Auslandsaufträge ein: minus 7,6 Prozent. Aber auch die Nachfrage aus dem Inland ging um 0,3 Prozent zurück. Insgesamt seien die Nachfrageimpulse aus dem Ausland in den drei Monaten jedoch stark gewesen.

Auch im Vorjahresvergleich konnte die deutsche Industrie von Februar bis April vor allem von der Weltkonjunktur profitieren - 16,6 Prozent mehr Bestellungen kamen aus dem Ausland und 5,9 Prozent mehr aus dem Inland. Dies führte insgesamt zu einem Auftragsplus von 11,2 Prozent.

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