Mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
US-Verbraucherpreise wie erwartet etwas gestiegen

Die US-Verbraucherpreise sind im August wie an den Finanzmärkten erwartet geringfügig gestiegen. Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 11. September saisonbereinigt um 16 000 auf 333 000 gestiegen.

HB WASHINGTON. Volkswirte hatten im Konsens einen Anstieg um 26 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf minus 43 000 auf 317 000 (vorläufig: minus 44 000 auf 319 000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 338 000 (Vorwoche revidiert: 338 000; vorläufig: 339 250) an. In der Woche zum 4. September erhielten 2,882 Mill. Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 3 000.

Im Vergleich zum Vormonat zogen die US-Verbraucherpreise um 0,1 Prozent an nach einem Rückgang um 0,1 Prozent im Juli, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit dieser Inflationsentwicklung gerechnet. Den Daten zufolge waren die Energiepreise, die zu Jahresbeginn kräftig gestiegen waren, im August rückläufig: Sie sanken um 0,3 Prozent nach einem noch deutlicheren Rückgang um 1,9 Prozent im Juli. Nahrungsmittel verteuerten sich dagegen leicht um 0,1 Prozent.

In der Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel ergab sich wie in den beiden Vormonaten ein Anstieg um 0,1 Prozent. Experten hatten hier eine Steigerung um 0,2 Prozent vorhergesagt. Damit entwickelte sich die Kern-Inflation schwächer als von Analysten befürchtet und deutete auf weiterhin maßvolle Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed hin. Der für die Geldpolitik verantwortliche Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) tagt am kommenden Dienstag. Nachdem er bei den zwei vergangenen Sitzungen die Zinsen um jeweils 25 Basispunkte angehoben hatte, rechnen Volkswirte nun damit, dass der Schlüsselzins erneut um einen Viertelprozentpunkt auf 1,75 Prozent steigt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%