Mehr Importe
Handel mit Euro-Zone brummt

Beim Handel mit den Länder der Euro-Zone hat die deutsche Wirtschaft im Januar erneut überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichnet.

HB WIESBADEN. Die deutschen Exporte in die anderen Länder des Währungsgebietes legten um 7,7 % im Vergleich zum Januar 2003 zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt führten die deutschen Unternehmen Waren im Wert von 55,7 Mrd. € und damit 4,4 % mehr aus als vor einem Jahr. Besonders kräftig wuchs der Export in die Niederlande, der mit einem Wert von 3,5 Mrd. € fast zehn Prozent über Vorjahresniveau lag. Auch nach Italien exportierte Deutschland mit 4,3 Mrd. € über sieben Prozent mehr.

Dagegen machte sich im Außenhandel mit den USA weiter der starke Euro bemerkbar: Im Januar setzte Deutschland dort mit 4,9 Mrd. € über zehn Prozent weniger ab als im Januar 2003. Dagegen entwickelte sich der deutsche Handel mit China weiter sehr dynamisch: Deutschland exportierte dorthin Waren im Wert von 1,7 Mrd. € und damit über zwanzig Prozent mehr.

Auch bei den Einfuhren, die im Januar insgesamt zum Vorjahr um 2,7 % sanken, entwickelte sich der deutsche Handel mit der Euro-Zone weit überdurchschnittlich. Deutschland führte mit 17,7 Mrd. € fast sieben Prozent mehr Waren aus Ländern des Währungsgebiets ein als im Januar 2003. Dagegen ging der Import aus den USA um über 17 %, die Einfuhren aus China um gut zwei Prozent zurück.

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