Mehr Zinsen für Überschussliquidität
Fed will Banken weiter entlasen

Die US-Notenbank Fed will den amerikanischen Banken künftig für ihre Überschussliquidität mehr Zinsen zahlen und diese somit weiter entlasten.

HB WASHINGTON. Statt wie bisher 75 Basispunkte unter dem Leitzinsniveau bekämen die Banken von Donnerstag an einen Zinssatz von 35 Basispunkten unter diesem Niveau. Damit steigt der Zins effektiv von aktuell 0,75 Prozent auf 1,15 Prozent. Der Leitzins liegt in den USA nach der gemeinsamen Zinssenkung zahlreicher Notenbanken Anfang des Monats bei 1,5 Prozent. Die Fed versucht seit Monaten mit immer neuen Mitteln, das Finanzsystem vor dem Kollaps zu bewahren. Neben regelmäßigen Geldspritzen kauft sie mittlerweile faule Wertpapiere an. Am Dienstag kündigte sie zudem eine massive Stützung von den durch die Krise hart gebeutelten Geldmarktfonds an.

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