Michigan-Index
US-Verbraucher etwas besser gestimmt

Offenbar schätzen die US-Verbraucher die Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes etwas besser ein. Das ergibt sich aus dem aktuellen Michigan-Index. Das viel beachtete Konjunkturbarometer fällt besser aus, als Beobachter erwartet hatten. Die US-Konsumenten haben auch im Februar etwas mehr ausgegeben als im Januar. Dennoch warnen Analysten vor allzu viel Optimismus.

HB NEW YORK. Der entsprechende Index von Reuters und der Universität Michigan stieg im März nach endgültigen Berechnungen vom Freitag auf 57,3 Punkte von 56,3 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten mit 56,6 Punkten gerechnet. Allerdings bleibe die Grundstimmung der Bürger insgesamt eingetrübt, hieß es.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus. Seit weit über einem Jahr steckt die US-Wirtschaft in der Rezession.

Die persönlichen Ausgaben der US-Verbraucher sind trotz der Krise im Februar nominal um 0,2 Prozent gegenüber Januar gestiegen. Der Januar-Wert wurde zudem auf 1,0 Prozent nach oben korrigiert. "Angesichts dieses vergleichsweise guten Starts des privaten Verbrauchs ins Jahr 2009 stehen die Vorzeichen für einen passablen Verlauf gar nicht so schlecht, wie es das Schlussquartal 2008 hatte vermuten lassen", sagt Thilo Heidrich von der Postbank.

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