Mineralölpreise gesunken
Importpreise kräftig gesunken

Deutsche Firmen mussten im Juni deutlich weniger für Importe zahlen als im Mai. Die Importpreise sanken im Monatsvergleich um 0,6 Prozent und damit so kräftig wie seit gut einem Jahr nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

HB WIESBADEN. Die Jahresteuerung schwächte sich dabei auf 2,0 von zuletzt 2,5 Prozent ab. Im Monatsvergleich verbilligte sich unter anderem der Import von Tomaten um knapp 20 Prozent, Eisen- und Stahlschrott kostete gut neun Prozent weniger.

„Auch für Mineralölerzeugnisse fielen die Preise gegenüber dem Vormonat (minus 6,4 Prozent), nachdem sie im Mai noch kräftig gestiegen waren (plus 11,3 Prozent)“, erklärten die Statistiker. Nach Herausrechnung von Erdöl und Ölprodukten sanken die Einfuhrpreise im Vergleich zum Mai lediglich um 0,2 Prozent und lagen damit 0,4 Prozent über dem Vorjahr.

Starke Preiserhöhungen gegenüber dem Vorjahr gab es unter anderem bei Steinkohle und Rohkupfer, deren Preise um rund 50 Prozent empor schnellten. Benzin, Diesel und Heizöl verteuerten sich um knapp 30 Prozent. Die Preise für Exporte lagen im Juni um 0,2 Prozent unter dem Niveau vom Mai. Damit kosteten sie weiterhin 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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