Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums
Regierung: Höhere Tariflöhne beleben Konsum

Trotz zunehmender Unsicherheiten und schlechterer Rahmenbedingungen hält die Regierung die konjunkturelle Grunddynamik in Deutschland für intakt. Sie rechnet für 2008 weiter mit einem Wachstum von 1,7 Prozent.

HB BERLIN. „Insgesamt befindet sich die deutsche Wirtschaft damit in einer guten Ausgangsposition für das laufende Jahr“, heißt es im jüngsten Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. Der Verbraucherpreisanstieg, der im Januar mit 2,7 Prozent erneut relativ hoch ausgefallen war, werde sich im weiteren Jahresverlauf zurückbilden und Ende des Jahres unterhalb von zwei Prozent landen.

Voraussetzung sei aber, dass keine Lohn-Preis-Spirale in Gang komme und die Energiepreise nicht weiter stiegen. Zugleich werde sich die Belebung des Arbeitsmarktes weiter fortsetzen, sagten die Ministeriumsexperten voraus.

Die anhaltende Euro-Stärke werde die Ausfuhren dämpfen, hieß es im Monatsbericht weiter. Die Inlandsnachfrage sei zwar jetzt bereits die tragende Säule des deutschen Wachstums, doch fehle es immer noch an einer Belebung des privaten Konsums. Dazu werde es aber angesichts der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt im Jahresverlauf kommen. Insgesamt werde sich der Aufschwung in Deutschland abschwächen. Die Regierung rechnet für 2008 weiter mit einem Wachstum von 1,7 Prozent.

Ein Grund für die anhaltende Schwäche des privaten Konsums sei, dass Preissteigerungen bei Energie und Nahrungsmitteln zuletzt zusätzlich Kaufkraft entzogen hätten. Eine besserer Arbeitsmarkt, höhere Tariflöhne und geringere Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ließen aber erwarten, dass der Konsum im Jahresverlauf doch anziehe.

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