Nach den EU-Finanziministern
EZB empfiehlt Trichet als neuen EZB-Präsidenten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich wie erwartet für eine Ernennung des französischen Notenbankchefs Jean-Claude Trichet zum neuen EZB-Präsidenten ausgesprochen.

Reuters FRANKFURT. Der EZB-Rat habe keine Einwände gegen die Ernennung des vorgeschlagenen Kandidaten, teilte die EZB am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung in Frankfurt mit. Trichet sei „eine in Währungs- und Bankfragen anerkannte und erfahrene Persönlichkeit“ wie es der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft erfordere. Die Ratsmitglieder hatten darüber in gemeiner Abstimmung, an der Trichet selbst nicht teilnahm, befunden.

Die EU-Finanzminister hatten Trichet Mitte Juli als Nachfolger Duisenbergs vorgeschlagen. Die Nominierung des Wunschkandidaten von Politikern und Zentralbankern für den EZB-Spitzenposten war möglich, nachdem Trichet nach jahrelanger Unsicherheit im Juni im Strafverfahren um einen Bankenskandal freigesprochen worden war. Nach Anhörung von EZB und Europäischem Parlament haben die EU-Regierungschefs das letzte Wort. Der Amtswechsel ist für den 1. November vorgesehen.

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