Nach der Katastrophe
IWF sieht Aufwärtstrend für Japans Wirtschaft

Für die zweite Hälfte des Jahres sagt der Internationale Währungsfonds der japanischen Wirtschaft eine Besserung voraus. Doch nach der Katastrophe sind die Prognosen auch immer noch besonders unsicher.
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Tokio

Nach der Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan erwartet der Internationale Währungsfonds in der zweiten Jahreshälfte den Beginn eines kräftigen Aufwärtstrends. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 2,9 Prozent zulegen, nach einem erwarteten Rückgang von 0,7 Prozent in diesem Jahr. Dabei werde die Erholung vor allem durch Exporte und Staatsausgaben getragen. Allerdings seien die Prognosen ungewöhnlich unsicher.

Um die Folgen der Katastrophe Anfang März zu überwinden, empfahlen die Experten der japanischen Regierung die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf sieben oder acht Prozent von bislang fünf Prozent. Schrittweise solle die Steuer auf 15 Prozent angehoben werden, um langfristig die japanischen Schulden in den Griff zu bekommen, teilte der IWF weiter mit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach der Katastrophe: IWF sieht Aufwärtstrend für Japans Wirtschaft"

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  • Allerdings seien die Prognosen ungewöhnlich unsicher??

    Da fragt man sich doch wie man unter den derzeitigen Vorgaben ein solche Prognosen abgeben kann.

    Wenn was in Japan steigt, dann werden das die Schulden sein. Einen wirtschaftlichen Aufschwung wird das Land in den kommenden Jahren nicht sehen.

    Auf NT-V gab es heute die Meldung, daß die Brennstäbe in Reaktor 1-3 durch den Boden gefressen haben.

    Dies ist der absolute worst case. Eigentlich ist die Katastrophe damit für die nächsten Jahre nicht mehr unter Kontrolle zu bringen.

    Die Radioaktivtät wird sich kontinuierlich weiterverbreiten . Immer mehr Gebiete müssen evakuiert werde und der wirtschaftliche Schaden für Japan wird viel höher als derzeit angenommen.





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