Nach einem positiven ersten Quartal
Experten rechnen mit schwächerem Wachstum in Eurozone

Europäische Konjunkturforscher rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit einem leicht abgeschwächten Wachstum in der Eurozone.

HB MÜNCHEN. Nach einem überraschend positiven ersten Quartal werde das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) mit 0,5 Prozent im zweiten und jeweils 0,4 Prozent im dritten und vierten Quartal wieder zu mäßigeren Raten zurückkehren, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Projektion des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), der französischen Statistikbehörde INSEE und des italienischen Instituts ISAE. Im ersten Vierteljahr war das BIP im Währungsgebiet um 0,6 Prozent gewachsen.

Während die Dynamik der Nachfrage aus dem Ausland, die im zweiten Quartal die tragende Säule des Wachstums gewesen sei, in der zweiten Jahreshälfte nachlassen werde, sollte die inländische Nachfrage gegen Jahresende nachziehen. „Der private Verbrauch wird im zweiten und dritten Quartal mit jeweils 0,3 Prozent wachsen und im vierten Quartal um 0,4 Prozent ansteigen.“ Dabei nehmen die Forscher an, dass der Ölpreis auf 31 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) im vierten Quartal sinken wird. Die harmonisierte Inflationsrate im Währungsgebiet werde auf 2,2 Prozent im dritten und auf 2,1 Prozent im vierten Quartal zurückgehen.

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