Nachfrage
Deutsche Industrie verzeichnet Auftragsminus

Die deutsche Industrie hat im März den vierten Monat in Folge weniger Aufträge erhalten. Besonders eine Industriesparte musste einen größeren Rückgang hinnehmen.

HB BERLIN. Bei den Unternehmen wurde preis- und saisonbereinigt 0,6 Prozent weniger bestellt als im Vormonat, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte.

Von Reuters befragte Volkswirte hatten dagegen mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Damit lag das Auftragsvolumen im ersten Vierteljahr um 1,3 Prozent unter dem des Schlussquartals 2007.

Die Auftragslage der Unternehmen bleibe zufriedenstellend, weil Ende 2007 ungewöhnlich viele Bestellungen eingegangen seien, schrieb das Ministerium. Allerdings sei eine schwächere Industrieproduktion absehbar.

Die Nachfrage ließ vor allem in den anderen Euro-Ländern merklich nach. Hier gab es ein Minus von 3,5 Prozent, während die gesamten Auslandsaufträge nur um 0,4 Prozent schrumpften. Heimische Unternehmen gaben 0,9 Prozent weniger Bestellungen ab.

Innerhalb der Industriesparten verzeichneten die Hersteller von Konsumgütern mit minus 2,7 Prozent den größten Rückgang. Die Produzenten von Maschinen, Fahrzeugen und anderen Investitionsgütern mussten ein Minus von 2,3 Prozent hinnehmen.

Stärker nachgefragt wurden Vorleistungsgüter wie Metallerzeugnisse oder Chemiefasern: Hier gab es einen Anstieg von 2,4 Prozent.

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