
New YorkDer Rückgang der Preise geht aus dem Index von Standard + Poor's/Case Shiller hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Minus von 0,2 Prozent gerechnet. „Es ist immer noch kein Ende in Sicht für den Preisverfall am Immobilienmarkt“, sagte Aktienstratege Peter Boockvar von Miller Tabak&Co.
Die nach wie vor hohe Zahl von Zwangsversteigerungen, ein schwierigerer Zugang zu Hypotheken und eine schwache Nachfrage verhindern eine Erholung des Immobilienmarktes, auch wenn andere Bereiche der Wirtschaft langsam wieder in Schwung kommen.
Amerika benötigt einen langen Atem - bei der "Normalisierung" sowohl des staatlich einst gepushten privaten Häusermarktes, als auch der sträflich in den Abgrund "sozialisierten" Wirtschaft außerhalb des finanziellen Sektors.
Letzterer allerdings ist keineswegs saniert trotz aller Gelddruckerei bei der Fed, Bilanzerleichterungen (nicht allein) der US-Regierung sowie regierungsamtlichen Supportes bei all den (fast) kostenlos wahnhaft gehebelten Dollar-Carry-Trades.
Diese ermöglichten den Aufkauf nicht nur heimischer Assets, sondern vor allem auswärtiger vor allem bei den BRICS, etwa Rohstoffe, Metalle, Öl und Aktien nebst Anleihen. Von den Ek-bezogenen etlichen hundert Prozent Rohertrag ließ und läßt sich (auch noch) ordentlich leben. Ausschütten soll man es halt und macht es auch. Reserven? Pustekuchen!
Jene leiden nun erkennbar unter (auch dadurch geförderter) Inflation, schwindelerregendem Wechselkursverhältnissen zum Dollar und am Ende politischer Unsicherheit (wie noch zu erwarten ist) und machen nach und nach zu.
Eine Laienspielschar in Washington wird dies alles kaum richten können. Da müssen schon Profis ran.
Und das kann dauern.
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