Arbeitsmarkt-Entwicklung
Familienunternehmen sind Deutschlands Jobmotor

Familienunternehmen haben in den letzten Jahren besonders viele Jobs geschaffen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gibt es die meisten von ihnen – in Ostdeutschland sieht es dagegen mau aus.
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FrankfurtDeutschlands große Familienunternehmen haben einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze geschaffen. Die etwa 4700 größten Firmen in Familienhand stellten von 2012 bis 2015 rund sieben Prozent mehr Mitarbeiter ein, wie aus einer Untersuchung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Bank hervorgeht. Die Unternehmen in Deutschland insgesamt steigerten die Zahl ihrer Beschäftigten in diesem Zeitraum lediglich um knapp über fünf Prozent.

„Familienunternehmen sind wichtige Beschäftigungsmotoren in Deutschland“, erklärte Hans-Toni Junius, Vorsitzender des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses. Besonders viele neue Jobs entstanden den Angaben zufolge zuletzt in der Industrie (plus 3,7 Prozent). Im Handel gab es 2015 dagegen einen Rückgang von geschätzt 1,3 Prozent.

Die meisten Familienunternehmen mit einem Umsatz von mindestens 50 Millionen Euro haben laut Analyse ihren Sitz im bevölkerungsreichsten Bundesland. 1195 Firmen zählt Nordrhein-Westfalen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bayern mit 914 und Baden-Württemberg mit 830 großen Familienunternehmen. Insgesamt sind mehr als sechs von zehn der Firmen in einem der drei Bundesländer ansässig.

Gemessen an der Einwohnerzahl liegt Hamburg an der Spitze: Pro einhunderttausend Bewohner gibt es in der Hansestadt rund elf große Familienunternehmen. Rang zwei und drei belegen Bremen und Baden-Württemberg.

Mau sieht es dagegen Ostdeutschland aus: Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kommen jeweils nur auf einen Anteil von weniger als einem Prozent an allen großen deutschen Familienunternehmen. In Sachsen sind es 1,5 Prozent. Auch in Relation zur Bevölkerung liegen diese fünf Bundesländer am Ende der Skala.

„Dies ist vor allem eine Spätfolge davon, dass es vor der Wiedervereinigung kaum Möglichkeiten für privatwirtschaftliche Aktivitäten gab“, erläuterte Stefan Bender, Leiter Firmenkunden Deutschland bei der Deutschen Bank.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ich hatte mein Gewerbe wegen völlig überhöhter Steuervorauszahlungen wieder abgemeldet. In den 12 Jahren gab es etliche falsche Steuerbescheide und angeblich Kommunikationsprobleme zw. den Damen beim Gewerbeamt und den Damen beim Finanzamt, immer betraf es Zahlungen und Abbuchungen von meinem Konto. Die Damen hatten sich vermutlich abgesprochen, dass mein Konto geplündert werden soll. Eine Angestellte der Sparkasse wollte mir den Dispo nicht bewilligen, weil der Zahlungseingang zeitweise zwar hoch, jedoch unregelmäßig war. Eine Dame von der Sozialversicherung meinte aber, dass ein regelmäßiges Einkommen als Hinweis auf Scheinselbständigkeit interpretiert werden kann. Da wurde sogar nach Kundenlisten und Details der Aufträge gefragt.

    Selbst die Gewerbeabmeldung kam angeblich erst nach 8 Wochen beim Finanzamt an, weil sie beim Gewerbeamt "vergessen" wurde, das hatte die Dame auch erst bei der vierten tel. Nachfrage zugegeben. Das hat dann wieder Probleme verursacht, weil Fristen nicht eingehalten wurden. Ich bekam dann eine Mahnung wg. einer Steuernachzahlung, obwohl die Einzugsermächtigung seit 12 Jahren bestand und gleichzeitig wurde der Betrag doch abgebucht. Ganz dubios war ein Anruf bei meinem Bruder, da drohte eine Dame mit einer Steuerprüfung bei mir(!), wg. angeblicher Ungereimtheiten. Er konnte das nicht aufklären und ich wurde gar nicht gefragt.

    Meine besten und erfolgreichsten Kunden oder Arbeitgeber waren zufälligerweise ausschließlich Männer.

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