Arbeitsmarktbericht: US-Beschäftigtenzahlen enttäuschen

Arbeitsmarktbericht
US-Beschäftigtenzahlen enttäuschen

Die Unternehmen in den USA haben im Dezember weniger Stellen geschaffen als von Analysten erwartet. Die US-Futures zeigten sich von dieser Nachricht allerdings wenig beeindruckt.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft erhöhte sich im vergangenen Monat um 108 000, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Analysten hatten mit 200 000 Stellen gerechnet.



Für November revidierte das Ministerium den Anstieg auf 305 000 von 215 000 Stellen nach oben. Die Arbeitslosenquote fiel im Dezember auf 4,9 Prozent von 5,0 Prozent im Vormonat. Analysten hatten eine unveränderte Quote erwartet.

Die US-Aktienmärkte reagierten auf den Bericht mit Kursanstiegen. Der relativ mäßige Stellenzuwachs im Dezember erhöhe die Chance, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen nicht mehr allzu weit erhöhen werde, sagten Analysten. Die Fed hat den Geldmarkt-Schlüsselzins seit Mitte 2004 13 Mal bis auf zuletzt 4,25 Prozent angehoben. Zahlreiche Experten erwarten allerdings, dass sich dieser Zyklus dem Ende nähert.

Auch die moderate Lohnentwicklung im Dezember beurteilten Analysten positiv. Der Anstieg des durchschnittlichen Stundenlohns um lediglich fünf Cent auf 16,34 Dollar spreche dafür, dass die Notenbank die Zinserhöhungsserie bald beenden werde, da von dieser Seite her offenbar kein Inflationsdruck aufgebaut werde.

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