Arbeitsmarktentwicklung 2006: ZEW-Präsident ist vorsichtig optimistisch

Arbeitsmarktentwicklung 2006
ZEW-Präsident ist vorsichtig optimistisch

Der Wirtschaftsforscher Wolfgang Franz hat sich vorsichtig optimistisch zum Ausblick auf den Arbeitsmarkt 2006 geäußert.

DÜSSELDORF. Der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und Mitglied des Sachverständigenrats sagte dem Handelsblatt: "Damit auf dem Arbeitsmarkt Beschäftigung aufgebaut werden kann, benötigen wir ein Wirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent. Den allgemeinen Prognosen nach wird sich das Bruttoinlandsprodukt 2006 um 1,5 bis zwei Prozent steigern - vorsichtiger Optimismus ist also angesagt".

Allerdings gibt Franz zu Bedenken: "Ein guter Teil des erwarteten BIP-Anstieges 2006 lässt sich mit Vorzieheffekten auf Grund der Mehrwertsteuererhöhung 2007 erklären - die wird sich 2007 in die andere Richtungs auswirken". Er schlägt vor, das reguläre Arbeitslosengeld II zu senken und gleichzeitig die Hinzuverdienstmöglichkeiten zu erhöhen, um den Arbeitsmarkt weiter zu beleben. "Damit können wir erreichen, dass arbeitende ALG II-Empfänger besser gestellt sind als nicht arbeitende. Arbeit muss sich also wieder lohnen."

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