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Auftragsboom im Juni: „Die deutsche Industrie brummt regelrecht“

Die deutsche Industrie hat das Boomquartal im Frühjahr mit einem überraschend kräftigen Auftragsplus abgeschlossen. Großaufträge hagelte es vor allem in der Luft- und Raumfahrt und bei Schienenfahrzeugen. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Produkten „Made in Germany“ suchen daher Arbeitgeber verstärkt neue Mitarbeiter.

Für einen Schub sorgte vor allem die hohe Nachfrage nach Flugzeugen und Schienenfahrzeugen. Quelle: dpa
Für einen Schub sorgte vor allem die hohe Nachfrage nach Flugzeugen und Schienenfahrzeugen. Quelle: dpa

HB. Die Firmen zogen im Juni 3,2 mehr Bestellungen an Land als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Fachleute hatten nur mit einem Plus von 1,5 Prozent gerechnet, nachdem der Sektor im Mai erstmals in diesem Jahr ein Auftragsminus von 0,1 Prozent verbucht hatte. Für Schub sorgte nun vor allem die Nachfrage aus dem Ausland, die um 5,7 Prozent anzog. Hier gab es überdurchschnittlich viele Großaufträge in der Luft- und Raumfahrt und bei Schienenfahrzeugen. Das gesamte Inlandsgeschäft legte nur um 0,3 Prozent zu.

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Zwischen April und Juni lag die Nachfrage um 7,7 Prozent über dem Niveau des Vorquartals. Das Ministerium erwartet, dass sich die Erholung in der Industrie fortsetzt. Allerdings zeichne sich für das Inlandsgeschäft eine schwächere Nachfrage ab, während das Interesse aus dem Ausland für kräftige Impulse sorge.

Die Industrie, die 2009 unter der Rezession am stärksten gelitten hatte, setzte sich an die Spitze der Erholung. Die Maschinenbauer etwa finden zu alter Stärke zurück und jubelten im ersten Halbjahr über ein Auftragsplus von knapp einem Drittel. Das zweite Quartal dürfte nach Einschätzung von Ökonomen das stärkste im gesamten Jahr werden; viele Experten sagen ein Anziehen der Wirtschaftsleistung von rund eineinhalb Prozent voraus. In der zweiten Jahreshälfte dürfte sich die Konjunktur wieder etwas abkühlen, was der Wirtschaft insgesamt noch zu einem Plus von rund zwei Prozent verhelfen dürfte.

Vom Aufwind profitierten die Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen im Juni am meisten. Sie erhielten 6,4 Prozent mehr Aufträge, die Nachfrage aus den Euro-Ländern zog sogar um 23,8 Prozent an. Bei Herstellern von Konsumgütern kletterte das Neugeschäft um 0,9 Prozent. Produzenten von Vorleistungsgütern wie Chemiefasern oder Metallen, die weiterverarbeitet werden, hingegen erhielten 0,8 Prozent weniger Bestellungen.

Der Auftragseingang der gesamten Industrie lag um 28,4 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Allerdings war das Geschäft in der Rezession auch tief eingebrochen.

  • 05.08.2010, 19:39 UhrAnonymer Benutzer: Mariana Mayer

    Für Schweden habe ich noch ein beispiel: ikea in Deutschland.

    Die Arbeitsbedingungen und das Arbeitsklima sind gut und die einfache Arbeitskraft verdiene dort mehr als ich als informatikeriN in Deutschland mit Sicherheitsverantwortung in der bahnsicherheit.

    So sagen es die dortigen Angestellten. Es gab sogar ein Verteilung von geld, zum Weihnachten letztes oder vorletztes jahr.

    beteiligung der Mitarbeiter am Erfolg.

    Doch wo werden die Möbel hergestellt? Hat da schon mal jemand nach gefragt. Kommen die auch aus China?
    Und was für Arbeitsbedingungen herrschen dort?

  • 05.08.2010, 19:23 UhrAnonymer Benutzer: Peter Scholz

    [8] morchel, danke, solange kein Armleuchter daraus wird.

  • 05.08.2010, 18:14 UhrAnonymer Benutzer: morchel

    Weltenbummlerin @ Peter Scholz es ist immer wieder gut eure beiträge zu lesen finger in die wunde passt schon.ihr habt wie viele andere erkannt das wir belogen und betrogen werden von lumpeneliten,,also an dieser stelle meinen dank an euch.in einer dunklen zeit seit ihr das licht

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