Bilanz: Industrie baute auch im Boomjahr 2006 Stellen ab

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Industrie baute auch im Boomjahr 2006 Stellen ab

Die deutsche Industrie hat ihren Stellenabbau auch im Boomjahr 2006 fortgesetzt. Die Zahl der Beschäftigten sank im Jahresdurchschnitt um 33 000 oder 0,6 Prozent auf 5,9 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

HB WIESBADEN. Seit 2001 haben das Verarbeitende Gewerbe und der Bergbau damit eine halbe Million Jobs verloren. Am Jahresende zeigte die Tendenz aber leicht nach oben: Im Dezember lag die Mitarbeiterzahl um 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten steigerten ihren Umsatz im abgelaufenen Jahr um 6,5 Prozent auf knapp 1,59 Billionen Euro. Einen stärkeren Zuwachs hatte es zuletzt im Jahr 2000 mit 9,2 Prozent gegeben. Überdurchschnittlich gut lief das Auslandsgeschäft mit einem Umsatzplus von 10,1 Prozent auf rund 665 Milliarden Euro. Wichtigster Markt bleibt aber das Inland. Hier wurden knapp 921 Milliarden Euro umgesetzt. Das waren 4,1 Prozent mehr als 2005.

Die kräftigsten Zuwächse verzeichnete die Metallerzeugung und -bearbeitung mit einem Plus von 22 Prozent. Der Maschinenbau steigerte den Umsatz um 9,7 Prozent, die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren um 9,4 Prozent.

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