BIP und Haushaltsüberschuss Deutsche Wirtschaft zeigt Stärke

Dank des starken Schlussquartals ist die deutsche Wirtschaft 2014 noch etwas rasanter gewachsen als bisher angenommen. Das BIP stieg statt um 1,5 um 1,6 Prozent. Dazu erwirtschaftete auch der Staat einen satten Überschuss.
Update: 24.02.2015 - 08:49 Uhr 8 Kommentare
Die deutsche Wirtschaft ist 2014 um 1,6 Prozent gewachsen. Quelle: dpa
Stabilität bewahrt

Die deutsche Wirtschaft ist 2014 um 1,6 Prozent gewachsen.

(Foto: dpa)

BerlinFirmen und Verbraucher haben die deutsche Wirtschaft Ende 2014 kräftig angekurbelt. Mit ihren Ausgaben sorgten sie dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember um 0,7 Prozent zum Vorquartal zulegte, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte und damit eine Schätzung von Mitte Februar bestätigte. Im Frühjahr war die Wirtschaft noch leicht geschrumpft und im Sommer nur minimal um 0,1 Prozent gewachsen.

Dank der anziehenden Konjunktur schrieb der deutsche Staat 2014 das dritte Jahr in Folge schwarze Zahlen. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 18 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Die Summe entspricht einem Überschuss von 0,6 Prozent des BIP und fiel deutlich besser aus als angenommen: Zunächst war nur von plus rund zwölf Milliarden Euro die Rede.

In den beiden Vorjahren lag der Überschuss bei je 0,1 Prozent. Nach der Wiedervereinigung gab es nur im Jahr 2000 ein besseres Ergebnis: Dafür waren hohe Einmalerlöse aus dem Verkauf der UMTS-Mobilfunklizenzen verantwortlich. Diesmal sorgte die gute Konjunktur mit Rekordbeschäftigung und steigenden Löhnen für das Plus: Sie spülte höhere Steuereinnahmen und Sozialbeiträge in die Staatskassen.

Davon profitierte insbesondere der Bund, der mit 11,4 Milliarden Euro den größten Überschuss schaffte. 2013 hatte noch ein Defizit von 4,5 Milliarden Euro zu Buche gestanden. „Auch die Länder setzten den eingeschlagenen Konsolidierungsweg fort“, erklärten die Statistiker.

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8 Kommentare zu "BIP und Haushaltsüberschuss: Deutsche Wirtschaft zeigt Stärke"

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  • streichle die Kuh, die du melken willst.

  • Herr Marc Otto@
    Ergebensten Dank., untertänigsten Dank u.s.w.

    nicht einfach Danke.

  • Es gibt zwar keine Krise, dennoch muss auch eine gewachsene Wirtschaft bzw. eine stabile Volkswirtschaft gesteuert werden. Was empfehlen die Wirtschaftsinstitute in der vorliegenden Lage? Sollen die Steuern gesenkt werden, muss Lohnzurückhaltung geübt werden? Was ist jetzt zu tun?

  • Yapp, die Strukturen der EU sind eines der Grundpfeiler für unseren Wohlstand.

    Danke Herr Schäuble
    danke Taube Merkel.

  • Starke Leistung und
    Danke!

  • "Deutsche Wirtschaft zeigt Stärke"
    Muß sie auch, das EU-Regime braucht Geld.

  • Ergänzung: Das Wachstum wird in Deutschland 2015 deutlich über 2 Prozent liegen. Das ist der Grund, weshalb die Steuerschätzung im Mai zu pessimistisch sein wird. Auch der Haushaltansatz für 2016 wird zu knapp kalkuliert. Deutschland wird allen positiven Trends zum Trotz, weiter unter und nicht über seinen Verhältnissen wirtschaften und leben. Das schaffen nur die miesepetrigen Deutschen.

  • Der Winter ist in wenigen Tagen vorbei. Bald ist das erste Sechstel, dann das erste Viertel und nach Ostern das erste Drittel des Jahres vorbei. Es folgt die Frühjahrsbelebung und die Steuereinnahmen sprudeln schneller. Alles nur noch Resultate, die die Stimmung der Deutschen verbessern sollten. Nur nicht die Stimmung der Leute, die Kommentare schreiben, weil die frustriert sind und den positiven Trend keinen Glauben schenken. Denen ist deshalb auch nicht zu helfen.

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