Dax im Minus: US-Arbeitsmarktdaten schüren Rezessionsängste

Dax im Minus
US-Arbeitsmarktdaten schüren Rezessionsängste

Enttäuschende Arbeitsmarktdaten: Die Beschäftigung in den USA ist Ende 2007 deutlich geringer angestiegen als erwartet. Der das reagierte sofort. „Das liefert denen Munition, die eine Rezession in den USA erwarten“, sagen Händler.

HB WASHINGTON. In den USA sind im Dezember so wenige neue Arbeitsplätze entstanden wie seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Zum Jahresende wurden außerhalb der Landwirtschaft lediglich 18 000 zusätzliche Stellen geschaffen. Experten hatten mit einem Anstieg zwischen 50 000 bis 70 000 Arbeitsplätze gerechnet.

Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote belief sich auf 5,0 Prozent, was ein Zweijahreshoch darstellte. Ökonomen hatten eine Quote von 4,8 Prozent erwartet, nachdem sie im Vormonat 4,7 Prozent betragen hatte.

Nach Veröffentlichung fiel der Dax ein knappes Prozent auf 7836 Punkte. Im Gegenzug legte der Bund-Future 46 Ticks auf 114,83 Punkte zu. Der Euro verteuerte sich auf 1,4795 Dollar.

„Das liefert denen Munition, die eine Rezession in den USA erwarten“, kommentierte Rainer Sartoris, Volkswirt bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, die Daten. „Die Zinssenkungsfantasien werden angestachelt.“

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Für November revidierte das Arbeitsministerium in Washington am Freitag seine Angaben nach oben: Demnach wurden 115 000 zusätzliche Stellen geschaffen und damit mehr als mit 94 000 zunächst berichtet. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 5,00 Prozent von 4,7 Prozent. Analysten hatten im Schnitt 4,8 Prozent erwartet.

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