Deutsche Konjunktur: Bundesregierung rechnet bis 2019 mit Wachstum

Deutsche Konjunktur
Bundesregierung rechnet bis 2019 mit Wachstum

Bis 2019 wird die deutsche Wirtschaft weiter wachsen und die Arbeitslosenzahl weiter sinken – davon ist zumindest die Bundesregierung überzeugt. Die deutsche Konjunktur bleibt demnach im gesamten Prognosezeitraum stabil.
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BerlinDie schwarz-rote Koalition rechnet auch in den nächsten Jahren mit einem robusten Wirtschaftswachstum. Für den Prognosezeitraum 2017 bis 2019 rechnet die Bundesregierung mit einem jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von durchschnittlich real 1,3 Prozent, wie aus den am Dienstag bekanntgewordenen Eckwerten für den Finanzplan von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hervorgeht. Die Zahl der Arbeitslosen werde bis zum Jahr 2019 voraussichtlich unter 2,8 Millionen sinken.

„Risiken ergeben sich im außenwirtschaftlichen Umfeld“, heißt es weiter. Eine Verschärfung der geopolitischen Konflikte zählt zu den Hauptrisikofaktoren. Darüber hinaus sei für deutsche Unternehmen entscheidend, dass die gesamtwirtschaftliche Aktivität im Euroraum wieder an Kraft gewinne.

Eine Eintrübung der Wachstumsaussichten in den Entwicklungs- und Schwellenländern würde die deutschen Exporteure aufgrund ihres Produktsortiments besonders treffen.

Aus unerwarteten Turbulenzen auf den Rohstoff-, Finanz- und Devisenmärkten könnten sich ebenfalls Risiken für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland ergeben. Chancen auf eine günstigere Wirtschaftsentwicklung als in der Jahresprojektion erwartet ergeben sich den Angaben zufolge vor allem durch die Binnennachfrage sowie den geplanten Maßnahmen für mehr Investitionen.

In ihrer jüngsten Prognose rechnet die Bundesregierung für 2015 mit einem Konjunkturplus von 1,5 Prozent. Im Jahr 2016 dürfte die Wachstumsrate nach bisheriger Einschätzung 1,6 Prozent betragen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Unerwartete Turbulenzen an den Rohstoff-, Devisen und Kapitalmärkten könnten ..."
    Was ist denn mit der erwarteten Turbulenzen? Können die in die Projektion eingerechnet werden? Ja das können die! Allerdings nicht mit ceteris paribus! Das heißt dann aber auch, dass die Ökonomen des Mainstreams weder erwartete noch unerwartete Turbulenzen auf welchen Märkten auch immer, berechnen können. Die sind den Turbulenzen hilflos ausgeliefert. Entsprechend kopflos und irrsinnig argumentieren die

  • Sind hier wieder die Kaffeesatzleser im Dienst?
    Erster gravierender Kardinalfehler! Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen ist völlig irrelevant! Entscheidend ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten!
    Danach ist die Gedamtzahl der Beschäftigten interessant. Die einen sind wichtig für die Einnahmen der Sozialkassen und alle sind relevant für die Steuereinnahmen. Wie lange wollen uns Leser die Medien noch an der Nase herumführen?

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