DIHK-Konjunkturumfrage: Deutsche Firmen sind in Hochstimmung

DIHK-Konjunkturumfrage
Deutsche Firmen sind in Hochstimmung

Trotz der höheren Mehrwertsteuer ist die Wirtschaft im Stimmungshoch. Nach Einschätzung des DIHK kann sie an den starken Aufschwung von 2006 anknüpfen. Die Wachstumsprognose wurde daher kräftig erhöht. Auch für den Arbeitsmarkt gibt es gute Nachrichten.

HB BERLIN. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hob deshalb am Mittwoch seine Prognose für das Wirtschaftswachstum von 1,5 auf 2,3 Prozent an. 2006 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,7 Prozent gestiegen. Es war damit so stark gewachsen wie seit dem Boomjahr 2000 nicht mehr.

Die vom Verband befragten mehr als 25 000 Unternehmen sind so zuversichtlich wie seit 16 Jahren nicht mehr. Auch ihre Aussichten bewerten sie inzwischen deutlich besser als im Herbst vergangenen Jahres. „Der aktuelle Aufschwung erweist sich als Langläufer“, hieß es. Dementsprechend stark wollen sie im Inland investieren und neue Arbeitsplätze schaffen.

„Auf dem Arbeitsmarkt rechnen wir im Jahresdurchschnitt mit 500 000 Arbeitslosen weniger“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Die starke Konjunktur dürfte auf den Arbeitsmarkt durchschlagen.

Die Hoffnungen ruhen vor allem auf dem Außenhandel. „Konjunkturlokomotive bleibt auch 2007 der Export“, sagte Wansleben. Die Exporteure profitierten besonders vom Boom in den asiatischen Schwellenländern. Die gesunkenen Energiepreise und die bessere Lage am Arbeitsmarkt stützten aber auch den Konsum.

Optimistisch für 2007 ist auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Es hob seine Prognose von 1,8 auf zwei Prozent an. Wegen der höheren Mehrwertsteuer werde die Wirtschaft zu Jahresbeginn zwar mit gut 0,4 Prozent nur noch knapp halb so stark zulegen wie im Schlussquartal 2006 mit 0,9 Prozent. Im Laufe des Jahres werde sich der Aufschwung aber fortsetzen, hieß es im DIW-Konjunkturbarometer.

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