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DIHK-Umfrage: Exporteure trotz Schuldenkrise optimistisch

exklusiv 25.000 Firmen sind sich fast einig: Ein Großteil der deutschen Unternehmer rechnet laut einer DIHK-Umfrage für 2012 mit einem guten Außenhandel. Große Exporteure erwarten sogar bessere Geschäfte.

Container an einem Verladeterminal im Hamburger Hafen. Quelle: dapd
Container an einem Verladeterminal im Hamburger Hafen. Quelle: dapd

DüsseldorfDie deutschen Exporteure rechnen trotz der Euro-Schuldenkrise auch in diesem Jahr mit guten Auslandsgeschäften. Das lässt sich an einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ablesen, die am Donnerstag offiziell veröffentlicht wird, aber dem Handelsblatt bereits in Auszügen vorliegt.

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Der DIHK hat 25.000 Unternehmen befragt, von denen mehr als 6000 im Exportgeschäft tätig sind. 31 Prozent der exportierenden Unternehmen gehen davon aus, dass das Auslandsgeschäft ihres Unternehmens in den kommenden zwölf Monaten anzieht, lediglich 14 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. Bei der letzten Umfrage im Herbst war der Saldo genauso groß.

Großunternehmen mit mehr als tausend Beschäftigten sind inzwischen noch optimistischer, zeigt die Umfrage: 37 Prozent erwarten bessere Geschäfte außerhalb des Heimatmarktes, nur zehn Prozent rückläufige. Damit stieg der Saldo von 20 Punkten im Herbst auf nun 27 Punkte.

Europa-Konjunktur

Die wachsende Zuversicht der Großunternehmen ist aus Sicht der DIHK-Volkswirte ein wichtiges Signal für die gesamte deutsche Wirtschaft. Sie seien stärker als viele mittelständische Unternehmen auf Märkten außerhalb Europas aktiv und spürten so schneller, wo die Nachfrage anziehe. Die kleineren und mittelständischen Unternehmen würden als Zulieferer der Großunternehmen von dieser Erholung profitieren.

Im vergangenen Jahr stiegen die Ausfuhren aus Deutschland um 11,4 Prozent gegenüber 2010, meldete das Statistische Bundesamt heute. In diesem Jahr werden die Exporte noch um sechs Prozent zulegen, preisbereinigt um knapp vier Prozent, prognostizieren die DIHK-Volkswirte. Dass sie von einer Wachstumsverlangsamung ausgehen, erklären sie insbesondere mit den gebremsten Ausfuhrperspektiven aus dem europäischen Ausland.

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