Erstmals Frau an der Spitze: US-Senat kürt Janet Yellen zur Notenbankchefin

Erstmals Frau an der Spitze
US-Senat kürt Janet Yellen zur Notenbankchefin

Die 67-jährige Janet Yellen wird neue Vorsitzende der US-Notenbank. Der Senat stimmte am frühen Montagabend für ihre Berufung. Yellen rückt als erste Frau an die Spitze der Zentralbank der weltgrößten Volkswirtschaft.
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WashingtonFed-Vizechefin Janet Yellen ist offiziell zur Präsidentin der mächtigsten Notenbank der Welt gekürt worden. Der US-Senat stimmte am Montag der Ernennung Yellens zur Nachfolgerin des Ende Januar aus dem Amt scheidenden Zentralbankchefs Ben Bernanke zu. Damit ist der Weg frei für die erste Frau an der Spitze der Fed in deren 100-jähriger Geschichte.

Yellen war von US-Präsident Barack Obama für den Posten vorgeschlagen worden. Die Ökonomin und Arbeitsmarktexpertin, die vor ihrem Wechsel in die Hauptstadt die Fed von San Francisco leitete, steht für einen lockeren geldpolitischen Kurs.

Die US-Notenbank hat jüngst entschieden, ihre Geldspritzen zu drosseln und reagiert damit auf die aufgehellte Lage am Arbeitsmarkt. Die Quote war im November auf sieben Prozent gefallen - das niedrigste Niveau seit fünf Jahren. Bernanke hat den Kurs nach eigenem Bekunden eng mit Yellen abgesprochen. Dies gilt auch für das Versprechen, den Leitzins auch bei einem Absinken der Arbeitslosenrate auf 6,5 Prozent noch geraume Zeit bei faktisch null Prozent zu belassen.

Beobachter rechnen damit, dass Yellen die Zinswende frühestens im Spätsommer 2015 einleiten wird. Kritiker fürchten, dass diese Politik des billigen Geldes zu Vermögenspreisblasen führt. Auch die Finanzkrise war 2007 aus einer solchen Blase entstanden, als der Immobilienmarkt in den USA überhitzte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die sogenannte "Gouvernment-Bank" Goldman-Sachs hat die meissten Schuldpapieren weltweit für Staatschulden in ihrem Tresor und kassiert prächtig für die Zinsen. CEO Blankfein kann sich die Hande reiben vor Glück, denn Frau Yellen wird weiter Geld drucken lassen bei der FED, die dann die Staatsanleihen an Goldman Sachs WEITERVERKAUFT und für die Zinsen gerade steht.

    Momentan ist der Zinskurs ja recht niedrig mit 0,5 % für die ganzen Staatsanleihen (18.000.000.000.000 Dollar) im Jahr.

    Aber wenn die FED die Zinsen anhebt auf 3 %, dann muss Obama (oder sein Nachfolger) erhöhte Zinsen zahlen.

    Dafür nehmen sie wieder neue Schulden in China auf. Wenn China sich weigert, muss NOCH MEHR Geld gedruckt werden um die Zinsen zu bezahlen.

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