
HB LUXEMBURG. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte, hatte der Zuwachs im Mai noch 4,1 Prozent betragen. In der Gesamt-EU legten die Industrieaufträge im Juni um 2,4 Prozent zu, nach 4,0 Prozent im Mai.
Die höchsten Zuwächse im Vormonatsvergleich meldeten nach den Angaben der Statistiker Dänemark mit plus 23 Prozent, deutlich vor den Niederlanden mit 8,9 Prozent und Rumänien mit 5,5 Prozent.
Deutschland lag nach dieser Statistik bei plus 3,9 Prozent. Den stärksten Auftragsrückgang verzeichnete die Industrie in Irland (minus 4,7 Prozent) sowie in Tschechien (minus 2,7 Prozent).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Industrieaufträge in der Eurozone im Juni 22,6 Prozent höher; in der gesamten EU betrug der Zuwachs 22,5 Prozent. Die höchsten Zuwächse im Jahresvergleich verzeichneten Dänemark mit 64,8 Prozent, Lettland mit 61,2 Prozent und Estland mit 49,2 Prozent. Deutschland lag hinter Rumänien (plus 34,6 Prozent) gleichauf mit Finnland auf Rang fünf. In beiden Ländern lagen die Industrieaufträge 32,8 Prozent über dem Vorjahreswert.