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Euro-Zone: Inflation steigt im August auf 2,6 Prozent

Die Steigerung ist höher als erwartet. Die Inflation in der Euro-Zone ist im August auf 2,6 Prozent geklettert. Grund dafür sind teure Nahrungsmittel und die steigenden Benzinkosten. Jetzt könnten Zinssenkungen folgen.

Die Inflation in der Euro-Zone liegt bei 2,6 Prozent. Quelle: dpa
Die Inflation in der Euro-Zone liegt bei 2,6 Prozent. Quelle: dpa

Brüssel.Die Inflation in der Euro-Zone ist im August unerwartet kräftig gestiegen. Die Statistikbehörde Eurostat in Brüssel meldete am Freitag eine Jahresteuerung von 2,6 Prozent. Dabei dürften die gestiegenen Benzin- und Nahrungsmittelpreise eine Rolle gespielt haben, die auch in Deutschland die Teuerung nach oben trieben. Hierzulande waren die Preise im europäischen Vergleich (HVPI) zum Vorjahr um 2,2 Prozent gestiegen.

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Die Inflationsrate ist nun höher als der EZB lieb sein dürfte, die am kommenden Donnerstag über die Zinspolitik entscheidet. Experten hatten lediglich mit einer Teuerung von 2,5 Prozent gerechnet. Ökonomen sind sich uneins, ob die Zentralbanker angesichts der gestiegenen Inflation eine Senkung des Schlüsselzinses von 0,75 auf das historisch niedrige Niveau von 0,5 Prozent wagen werden.

Die EZB sieht mittelfristig stabile Preise bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

  • 03.09.2012, 15:17 Uhrklaro

    2,6% mit einem politisch frisierten Warenkorb. Realistisch ist wohl 3,5%. Und nachdem uns das Ausland ja sagt, wir könnten mit 4% leben, wird das der Schäuble demnächst nachplappern (sowas Ähnliches hat dieser Mensch ja schon verbreiten wollen). Denn ansonsten, so die Drohung Schäubles, wäre ja der Frieden in Europa gefährdet, da der EURO = Frieden ist. Aha. Quatsch. Auch zu Zeiten der DM gabs nicht mehr oder weniger Frieden mit den europ. Nachbarn. Und da der EUR eine Transferwährung ist, gibts eher Probleme mit ihm als ohne ihn. EURO Papierwährung abschaffen. Sofort.

  • 03.09.2012, 14:27 Uhrrepublikaner

    Machen wir uns nichts vor: der Euro ist eine südeuropäische Puff-Währung geworden und der EZB geht der ureigentliche Auftrag der Währungstabilität am ..........vorbei - sorry netikette müssen sein.
    Der Zinssatz müßte bei mindestens 3% sein, um die ganzen Blasen an Immobilien- Aktien- Staatsschulden und Rentenmärkten, incl. der steigenden Inflation einzufangen.
    Das Ende könnte/wird grausam sein - jedenfall wenn ich mich an meine VWL Vorlesungen erinnere. Wir haben ganz offensichtlich Faschingsprinzen am Ruder. Kein leichter job für Weidmann. Und Merkel geht in der Zwieschenzeit biersaufen in der bayerischen Provinz - toll

  • 31.08.2012, 15:04 UhrOmarius

    ELA läst grüssen

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